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Dogscan:

Wurde bei dir damals Lungenkrebs diagnostiziert?


Sabine:

Es war eine zufällige Diagnose. Zuerst wurde die Metastase im Kopf festgestellt. Ich konnte nicht mehr gehen, mir lief bereits das Hirnwasser aus der Nase. Ich war, ich habe vieles nicht mehr registriert. Der Chef meiner Schwiegertochter hat ein MRT veranlasst, er ist Neurologe. Ich musste sofort in die Notaufnahme, ich hätte nur noch 3 Tage gelebt. Die Metastase hat auf eine Region gedrückt, was die Ausfälle verursacht hat. Ich wurde auf Kortison gesetzt, weil sie die Metastase nicht gleich operieren konnten. Nachdem es etwas abgeschwollen war, wurde ein PET-CT gemacht. Das bedeutet, ich musste Kontrastmittel trinken. Dann wurde ich in die Röhre geschoben und körperlich untersucht. Der Haupttumor wurde in der Lunge diagnostiziert, im Rest des Körpers war alles frei bis auf den Kopf. Dieser konnte jedoch operiert werden.


Dogscan:

Welche Art von Lungenkrebs hast du?


Sabine:

Großzelliger, der mittig sitzt und nicht operiert werden kann.


Dogscan:

Hast du Bestrahlungen erhalten und wenn ja, wie viele?


Sabine:

Ich habe 28 Kopfbestrahlungen und 3 Lungentherapien erhalten.

Die Ärzte planen vorerst 10 weitere Lungentherapien, und dannwird erneut ein PET-CT gemacht, da der Tumor durch die

Chemotherapie etwas geschrumpft ist.


Dogscan:

Das bedeutet, dass du wegen bestimmter Symptome zum Arzt

gegangen bist und dann die Diagnose Lungenkrebs erhalten hast.


Sabine:

Ja, genau.


Dogscan:

Das hören wir so oft, dass Leute wegen anderer Symptome zum

Arzt gehen und dann solch eine Diagnose erhalten. Lungenkrebs ist

aus unserer Erfahrung immer ein reiner Zufallsbefund.


Sabine:

Bei mir war es die Metastase im Kopf. Ich bin wegen Schwindel,

Übelkeit und Erbrechen zum Arzt gegangen. Dieser hat mich jedoch

nur wegen meiner rheumatischen Arthritis behandelt. Ich habe

immer gesagt, mir ist so schwindelig, mir geht es nicht gut. Aber

leider wurde das nicht gehört. Durch Zufall, weil meine

Schwiegertochter bei einem Neurologen arbeitet. Sie hat mit ihrem

Chef gesprochen. Er hat dann Tests mit mir gemacht, bei denen ich

nach 5 Minuten nichts mehr aufnehmen konnte. Nach 2 Wochen

war ich im MRT. Um 16 Uhr habe ich das Ergebnis erhalten, und ab

17 Uhr war ich in der Notaufnahme.


Dogscan:

Ab da war dein Leben stark eingeschränkt?


Sabine:

Ja, ich konnte nicht mehr laufen, ich konnte nicht einmal mehr mit

dem Hund gehen.


Dogscan:

Nach der Diagnose hast du Unterstützung von Familie und

Freunden erhalten?


Sabine:

Alle haben mir geholfen. Meine Familie und Freunde. Meine

Schwiegertochter hat alle Anträge für mich gestellt und sich um

alles gekümmert , da ich das einfach nicht mehr konnte. Ich bin so

stolz auf meine Familie und Freunde, die mir geholfen haben.

Danke euch allen. Aufgrund der Operation am Kopf darf ich erst

einmal ein Jahr lang nicht mehr Auto fahren.


Dogscan:

Hat die Krankheit Veränderungen in deinem Leben verursacht?


Sabine:

Ja, ich kann nicht mehr so schnell wie früher sein, was jedoch nicht

an meiner Lunge liegt, sie ist trotz des Tumors noch gut. Ich bin

schnell müde und schlapp, was von der Behandlung selbst kommt,

nicht vom Krebs selbst.


Dogscan:

Hast du eine Botschaft für Menschen, die eine Lungenkrebs

Diagnose erhalten haben oder für diejenigen in ihrem Umfeld, die

mit Lungenkrebs konfrontiert sind?


Sabine:

Nehmt es locker, habt keine Angst und Panik. Dadurch wird es nicht

besser. Sollte es schlimmer werden, kämpft. Kämpft gegen die

Krankheit, gegen Behörden, Krankenkassen und auch Ärzte. Man

muss sich immer durchsetzen. Ich muss alles mit dem Geld

bezahlen, was mir bleibt. Fahrdienst, TV, wenn ich in die Klinik

muss, oder das Internet. Das sollte einfach bezahlt werden. Ich

kann im Moment nicht arbeiten. Um etwas zu bekommen, muss

man kämpfen.


Dogscan:

Warum unterstützt du uns?


Sabine:

Wenn ich helfen kann, mit meiner Atemprobe Hunde auszubilden,

die anderen Menschen helfen werden, warum sollte ich das nicht

tun?


Dogscan:

Hast du Erwartungen an Dogscan?


Sabine:

Ich habe keine, ich hoffe aber, dass ihr es schafft, die Hunde so zu

trainieren, dass wir damit Menschen retten können.


Dogscan:

Wie ist das Tragen unserer Maske?



Sabine:

Angenehmer als eine FFP2-Maske.

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Dogscan:



Wie wurde bei dir Lungenkrebs diagnostiziert?


Maik:

Während eines Routinechecks bei einer Urologin entdeckte sie eine Zyste an einer Nebenniere. Daraufhin wurde ich zu einem CT geschickt, um die Nebenniere genauer zu untersuchen. Dabei wurde ein Bereich der Lunge aufgenommen. Anschließend musste ich ins Krankenhaus, wo eine Bronchoskopie durchgeführt wurde. Dabei stellte sich heraus, dass ich ein NSCLC-Karzinom habe.


Dogscan:

Hattest du irgendwelche Symptome?


Maik:

Nein, es handelte sich lediglich um eine Routineuntersuchung. Ein Jahr zuvor hatte ich aufgrund von Husten ein Röntgenbild machen lassen, das jedoch unauffällig war. Jeder Arzt hatte mir immer versichert, dass meine Lunge völlig frei sei, kein Problem, aber das basierte lediglich auf dem Abhören. Das gab mir ein falsches Gefühl der Sicherheit.


Dogscan:

Als du die Diagnose erhalten hast, war das ein einschneidendes Erlebnis für dich? Gab es Dinge, die du danach nicht mehr tun konntest?


Maik:

Nachdem ich in der Raffinerie aufgehört hatte, wechselte ich zum Sicherheitsdienst. Dort bewachte ich Flüchtlingsheime und war auch im Personenschutz tätig. Diese Tätigkeiten sind nun nicht mehr möglich. Mit meiner Größe von 1,90 Metern und meiner breiten Statur wäre ich der perfekte Personenschützer. Meine Möglichkeiten sind nun stark eingeschränkt. Ich schätze die kleinen Dinge im Leben mehr, wie zum Beispiel das Einkaufen mit meiner Frau. Durch die Chemotherapie ist bei mir alles durcheinander geraten, was zu einem Erschöpfungssyndrom führte. Zudem neige ich stark zu Thrombosen. Vor zwei Jahren erwachte ich am Neujahrstag mit einem geschwollenen Kopf. Es hatte sich eine Thrombose an der Portspitze, die in meiner Zentralvene liegt, gebildet. Der Arzt vermutete eine bakterielle Infektion, der HNO-Arzt meinte, mein Kehlkopf müsse entfernt werden, und der Endokrinologe schlug vor, meine Schilddrüse zu entfernen. Schließlich stellte der Gefäßchirurg fest, dass ich einen Zentralvenenverschluss habe. Die Überlebenschance bei einem Zentralvenenverschluss ist sehr gering. Glücklicherweise wurde ich in Dortmund operiert, trotz der laufenden Chemotherapie. Bei einem Zentralvenenverschluss ist die Lebenserwartung nicht sehr hoch. Aber irgendwie bin ich zäh.


Dogscan:

Zum Glück. Maik, was empfindest du als schlimmer, die Chemotherapie oder die Bestrahlung?


Maik:

Die Bestrahlung. Beim ersten Mal fand ich die Chemotherapie nicht so schlimm, aber die Bestrahlung entzündete meine Speiseröhre. Ich musste sogar künstlich über den Port ernährt werden. Mein Gewicht fiel von 110 kg auf 85 kg. Diese Chemo ist viel härter; dieses Mal verlierte ich auch sämtliche Haare, was beim letzten Mal nicht der Fall war.


Dogscan:

Welche direkten Auswirkungen hast du während der Bestrahlung gespürt?


Maik:

Während der Bestrahlung spürt man nichts direkt, man wird einfach sehr müde. Ich hatte entweder 36 oder 46 Bestrahlungen. Meine Speiseröhre brannte permanent, und ich konnte nichts mehr schlucken – weder kalte noch warme Speisen oder Getränke, alles hat nur gebrannt.


Dogscan:

Hast du auch eine Immuntherapie erhalten?


Maik:

Nach der Chemotherapie habe ich eine Immuntherapie erhalten, die ich sehr gut vertragen habe. Nach der ersten Therapie fühlte ich mich am nächsten Tag sehr erschöpft, aber das legte sich schnell wieder. Ich erhielt die Therapie alle 14 Tage. Jetzt bekomme ich sie auch zusammen mit der Chemo.


Dogscan:

Wie war es für deine Familie und Freunde?


Maik:

Meine Frau hat eine 10-jährige Tochter. Es war sehr schwer für sie, und wir haben versucht, sie so gut wie möglich aufzuklären und sogar Bücher gekauft zum Thema Lungenkrebs. Wir mussten ihr sagen, dass ich im schlimmsten Fall sterben könnte. Leider hat die Bestrahlung beim letzten Mal so viel Lungenvolumen zerstört, dass ich jetzt keine mehr bekommen kann. Deshalb ist die jetzige Chemo auch härter. Aber ich muss sagen, dass meine Klinik mich sehr engmaschig kontrolliert. Alle 2-3 Monate bekomme ich ein Kontroll-CT, dadurch wurden schnell 3 neue Tumore erkannt. Im Moment habe ich noch keine Nachtschweiß. Jetzt machen wir 4 Chemos und dann ein Kontroll-CT, um zu sehen, ob die Tumore gestoppt werden konnten. Sollten weitere auftreten, werde ich wahrscheinlich auf Palliativ Behandlung umstellen, weil die neue Chemo extrem ist. Dann würde ich lieber ein Jahr vernünftig leben, als 2 Jahre zu leiden.


Dogscan:

Wenn du anderen Menschen eine Botschaft mitgeben würdest, was würdest du sagen wollen?


Maik:

Hmm, im Nachhinein würde ich sagen, dass man auf sein Bauchgefühl hören sollte. Schon vor dem Röntgenbild hatte ich starken Husten. Besteht darauf, dass eure Ärzte, sei es der Hausarzt oder Fachärzte, eine gründliche Diagnose stellen. Ich habe das Gefühl, dass alles zu spät eingesetzt hat. Ein Tumor von 10 cm hätte vermieden werden können. Selbst wenn die Ärzte sagen, dass die Lungen frei sind und ihr euch unsicher fühlt, drängt auf Früherkennung. Euer System bei Dogscan spielt eine große Rolle dabei. Hätte ich früher ein CT bekommen, wäre meine Heilungschance deutlich höher gewesen.


Dogscan:

Das ist genau das, was wir erreichen wollen.


Maik:

Es ist einfach unmöglich, einen spontanen Termin zu bekommen. Alle Fachärzte sind ausgebucht. Einmal haben wir eine Meldung vom Hautarzt erhalten, über die DoctoLib App, dass der Termin vorgezogen werden kann. Wir wussten gar nicht mehr, warum wir überhaupt dahin wollten und haben den Termin abgesagt. Noch schlimmer ist es, einen Termin beim Psychologen zu bekommen. Krebs geht selten ohne Depressionen einher. Wir haben versucht, über die Hotline einen Termin zu bekommen, mit Überweisung und Prioritätscode. Dadurch hätte ich in 4 Monaten in Aarhus einen Termin bekommen. Aber wie soll ich von Dortmund nach Ahaus kommen, wenn ich nicht mehr Auto fahren kann? Wenn ich zu stark huste, gehen bei mir die Lichter aus. Zusätzlich werden einem nur Steine in den Weg gelegt. Ich habe Pflegestufe 2, aber sie lehnen gewisse Module ab, weil ich nicht in psychologischer Behandlung bin. Endlich habe ich einen Termin für eine psychologische Behandlung bekommen, nach 2 Jahren. Eigentlich müsste ich Pflegestufe 3 haben. Ich kann noch nicht einmal alleine duschen. Ich versuche krampfhaft, einen Schwerbehindertenausweis zu bekommen, aber leider wird er immer abgelehnt. Ich bin einfach zu schwach, um weite Wege zu gehen. Behindertenparkplätze sind immer ganz vorne, ich könnte wirklich davon profitieren, wenn ich einen Schwerbehindertenausweis hätte. Mich nervt einfach, dass einem von jeder Seite Steine in den Weg gelegt werden, und das finde ich so schlimm.


Dogscan:

Warum unterstützt du Dogscan als Proband?


Maik:

Ich glaube daran, dass Hunde Krebs erkennen können, bevor ein CT etwas findet. Keine Untersuchung kann so schnell sagen, dass du am Anfang einer Erkrankung bist oder dass du dich genauer untersuchen lassen solltest.


Dogscan:

Wir sind nur ein Früherkennungstool und stellen keine Diagnosen. Diagnosen werden nur von Ärzten erstellt.


Maik:

Das ist richtig. Ihr stellt keine Diagnosen, aber ihr könnt dazu beitragen, dass eine gründlichere Diagnose erfolgt. Lasst euch nicht abwimmeln. Ja, aber es wäre großartig, wenn dadurch weitere Untersuchungen durchgeführt werden könnten.


Dogscan:

Welche Erwartungen und Hoffnungen hast du durch die Zusammenarbeit mit Dogscan?


Maik:

Wenn ihr 10 Leute mit eurem Suchverfahren findet, sind das 10 Leute, die gerettet werden können, wenn ihr sie zu einer frühzeitigen Diagnose schickt. Ich hatte einen gefährlichen Job, leider hatte ich Pech. Meine Familie ist zum Glück abgesichert. Aber ich hätte gerne noch 15 Jahre mehr gehabt.


Dogscan:

Wir hoffen sehr, Maik, dass du uns noch viele Jahre begleiten kannst.


Maik:

Das hoffe ich auch.


Dogscan:

Wie war das Tragen unserer Maske?


Maik:

Das Tragen war nicht störend.


Dogscan:

Was halten deine Familie und Freunde von Dogscan?



Gut, sie finden es gut. Meine Frau war nur wegen des Bildes skeptisch. Meine ganze Familie ist an Krebs gestorben, alle an Darmkrebs. Ich war immer zur Darmkrebsvorsorge. Und was bekomme ich? Lungenkrebs.

392 Ansichten0 Kommentare

Aktualisiert: 31. Jan.



Dogscan:

Wie wurde bei Ihnen Lungenkrebs diagnostiziert?


Oli:

Die Diagnose wurde gestellt, als ich ein Problem mit Schnarchen hatte. Ich habe mich an einen Lungenarzt gewandt, der mich untersucht hat. Ich musste noch zwei weitere Male zu ihm gehen. Bei einem Termin wurde mir gesagt, dass möglicherweise etwas vorhanden ist, das geröntgt werden muss. Daraufhin habe ich mich an Dr. Fer... gewandt. Ich wurde geröntgt und zwei Wochen später hatte ich einen Termin im Krankenhaus zur weiteren Abklärung. Es ging alles sehr schnell.

 

Dogscan:

Wie ging es im Krankenhaus weiter?

 

Oli:

Ich war einen Monat lang in diesem Krankenhaus. Dort hatte ich ein Gespräch mit einem Chirurgen. Er benahm sich sehr unhöflich, fragte mich, warum ich überhaupt hier sei und warum ich eine Tasche dabei habe. Ich erklärte ihm, dass ein anderer Arzt mir gesagt hatte, dass ich die Tasche mitbringen solle. Er beschwerte sich darüber, dass er keine Kollegen hätte und das er alles alleine machen müsse. Ich dachte mir meinen Teil. Nachdem das Gespräch vorbei war, wurde ich zur Strahlentherapie überwiesen.

 

Dogscan:

Hat Ihnen bis dahin schon jemand gesagt, dass Sie Lungenkrebs haben?

 

Oli:

Nein, das haben sie mir erst im Krankenhaus gesagt. Es wurden zwei Stellen in meiner Lunge festgestellt. Aufgrund einer Herzerkrankung war eine Operation nicht möglich, daher war nur eine Strahlentherapie möglich. Es ging alles sehr schnell. Menschen kamen sogar aus Holland zur Strahlentherapie.

 

Dogscan:

In welchem Stadium wurde der Krebs diagnostiziert? War es ein frühes Stadium? Sie sind ja nur wegen des Schnarchens dorthin gegangen.

 

Oli:

Der Krebs wurde im mittleren Stadium diagnostiziert. Die Strahlentherapie war körperlich sehr anstrengend.

 

Dogscan:

Wie stellt man sich eine Strahlentherapie vor?

 

Oli:

Je nach Art der Strahlentherapie wird zunächst ein Abdruck von Ihnen gemacht. Es wird eine individuelle Hülle erstellt. Bei jeder Strahlentherapie wurde mir diese Hülle angelegt. Ein riesiger Apparat mit drei Köpfen bewegte sich über mir. Die Bestrahlung dauerte immer 10-15 Minuten. Als Nebenwirkung verspürte ich nur Müdigkeit. Ich musste erneut ins Krankenhaus, weil ich so erschöpft war, und es wurde festgestellt, dass der Krebs sich nun auch in der Leber ausgebreitet hatte. Ich konnte es kaum glauben. Deshalb war ich weitere 6 Wochen im Krankenhaus und wog nur noch 45 kg.

 

Dogscan:

Kurze Unterbrechung.

 

Oli:

Gerade vor Weihnachten 2023 wurde ein neuer Tumor in meiner Leber entdeckt. Meine Nierenwerte sind nicht gut. Die Ärztin wollte mich sofort ins Krankenhaus einweisen, da meine Nierenwerte bei 4,3 lagen. Am nächsten Tag ging ich zu meinem Stamm-Arzt. Er hat mir eine Umstellung der Medikamente verschrieben, und bisher geht es mir besser. Die Tabletten scheinen zu wirken. Die Nachuntersuchung steht jedoch noch aus.

 

Dogscan:

Hat der Krebs Ihr Leben beeinflusst?

 

Oli:

Auf jeden Fall. Ich konnte nicht mehr Auto fahren und durch die Erschöpfung kann ich kaum noch etwas tun. Ich kann kaum etwas tragen oder erledigen. Ich bin sehr dankbar, meine Frau an meiner Seite zu haben, die mir vieles abnimmt.

 

Dogscan:

Möchten Sie eine Botschaft teilen?

 

Oli:

Suchen Sie frühzeitig einen Facharzt auf, der sich mit Lungenkrankheiten auskennt. Es ist enorm wichtig, einen solchen Arzt zu haben.

 

Dogscan:

Genau das ist es, was wir erreichen wollen. Wir möchten Lungenkrebs frühzeitig erkennbar machen.

 

Oli:

Ich finde es schrecklich, wie lange die Wartezeiten bei den Lungenärzten sind. Manchmal sogar bis zu 8 Monate.

 

Dogscan:

Fachärzte sind leider sehr ausgelastet.

 

Oli:

Die Gesundheitspolitik ist meiner Meinung nach völlig daneben. Die Ausbildung junger Ärzte lässt zu wünschen übrig. Einige wichtige Dinge werden ihnen nicht mehr beigebracht. Bevor ich zu dem Dr. gekommen bin, der mich jetzt behandelt, war ich in einer onkologischen Praxis. Dort wurde mir eine Immuntherapie mit einer überhöhten Dosierung verabreicht, die gar nicht nötig war. Das ich jetzt bei meinen Behandelnden Arzt bin, ist einem Zufall, einer Taxi fahrt zu bedanken.

 

Dogscan:

Wie lange ist es her, dass bei Ihnen die Diagnose Lungenkrebs gestellt wurde?

 

Oli:

Das war 2020.

 

Dogscan:

Sie sind über einen Freund auf uns aufmerksam geworden. Was hat Sie dazu bewogen, bei uns mitzumachen?

 

Oli:

Ich hatte eine positive Einstellung. Wenn man mit einer Krankheit konfrontiert ist und weiß, dass man etwas für die Zukunft ändern kann, warum sollte man dann nicht mitmachen?

 

Dogscan:

Das schätzen wir sehr hoch ein. Für uns ist es von unschätzbarem Wert, Ihre Atemprobe zu erhalten. Wie war es, die Maske zu tragen?

 

Oli:

Das Tragen der Maske war in Ordnung. Das kennen wir ja alle noch aus Corona Zeiten im Gegensatz hierzu war die Maske wirklich angenehm und hat nicht weiter gestört.

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