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Wieso kann der Hund Krebs riechen?

Hund

Hunde

- ca 300 mio. Riechzellen

- nutzt 10% seines Hirns für Nase

- 150 cm² Riechschleimhaut

- Jacobson-Organ (können Geruch schmecken)

riechen

Menschen

- ca 5 mio. Riechzellen

- nutzt 1% seines Hirns für Nase

- 5 cm² Riechschleimhaut

-  kein Jacobson-Organ

belegbar durch mehrere Studien!

Abschlussprüfung

Die Hunde haben einen Leistungsnachweis in regelmäßigen Abständen zu erbringen. Sie müssen kumuliert 2500 Proben erschnüffeln. Darin befinden sich 100 Masken von Personen, welche nachweislich Lungenkrebs in verschiedenen Stadien, Klassifizierungen und Subtypen haben. Es wird ausgewürfelt, in welches Suchboard die Masken gelegt werden und weder Hundehalter noch Hund dürfen dies sehen. Von den 100 Treffermasken müssen die Hunde min. 90 finden und dürfen von den verbliebenen 2400 Verleitungsmasken maximal 21 falsch anzeigen. Der Leistungsnachweis wird medizinisch und von unabhängiger Stelle beaufsichtigt. So kommen wir auf eine Sensitivität von 90% und eine Spezifität von 99,13%. Dies sind wohlgemerkt nur die Mindestanforderungen an einen Hund, in der Praxis erreichen wir deutlich höhere Werte! Entscheidend ist unser Suchverfahren. Mathematisch errechnet ist es sehr unwahrscheinlich, dass 3 Hunde, die eine Trefferquote von 90% haben, gleichzeitig falsch liegen. So kommen wir auf eine Gesamtwertung von 99%. Wir möchten transparent über unsere Zahlen Aufschluss geben. Daher führen wir anhand der Realverkäufe eine fortlaufende Leistungsstudie durch.

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Hunde Dogscan Suhboards

Suchverfahren

Hund erschnüffelt an Masken Lungenkrebs. Lungenkrebsvorsorge mit Dogscan

Es ist menschlich, Fehler zu machen, aber Hunde können auch mal einen schlechten Tag haben und sich irren.
Deshalb müssen für ein positives Ergebnis mindestens drei der fünf Hunde die Maske anzeigen.

Ein negatives Ergebnis wird nur akzeptiert, wenn keiner der fünf Hunde die Maske anzeigt.

Wenn die Hunde sich nicht einig sind und zum Beispiel nur einer die Maske anzeigt, erhalten wir das Ergebnis "nicht eindeutig".

Wir übernehmen die Verantwortung für das nicht eindeutige Ergebnis, und ein neues Wiederholungspaket wird kostenfrei versendet.

Zusammengefasst:

Positiv:

min. 3 von 5 Hunden angezeigt

Negativ:

keine Anzeige der 5 Hunde

nicht Eindeutig:

1-2 Hunde zeigten die Maske an. -> kostenlose Wiederholung 

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser!

Vor Markteinführung:

Vor Markteinführung haben wir unsere Hunde bereits an mehr als 12500 Masken ausgebildet. Dabei waren über 850 Bestätigungsmasken und unzähligen Verleitungsmasken.

Bestätigungsmasken = Masken von Probanden mit Lungenkrebs

Verleitungsmasken = Masken von Personen ohne Lungenkrebs, jedoch mit anders riechenden Stoffen wie z.B. Zigarettenrauch, COPD, Mettbrötchen und Schminke

Die Hunde wurden nicht nur darauf trainiert, Verleitungen zu ignorieren, sondern auch, ausschließlich den "Reinstoff Krebs" anzuzeigen. Dies war aufgrund der Vielzahl an Spendern möglich. Wir haben die Bestätigungsmasken in verschiedene gängige Klassifizierungen von Lungenkrebs eingeteilt, wie zum Beispiel NSCLC, T3 N2 M0, nach der Stadienklasse der UICC, Subtypen wie Adenokarzinom sowie andere relevante Bereiche wie Raucherstatus und durchgeführte Behandlungen.

Auf diese Weise erhielten wir zu jeder Maske zuverlässige und aussagekräftige Daten über die Sensitivität unserer Hunde.

Alle diese Daten wurden in unsere Datenbank eingetragen, um nicht nur eine subjektive Wahrnehmung, sondern auch objektive Aussagekraft und Messbarkeit zu gewährleisten. Dabei haben wir nicht nur offensichtlich relevante Daten wie die Anzahl der Anzeigen und Fehlanzeigen erfasst, sondern auch weitere hinreichende Informationen wie z.B. das Wetter, die Stimmungslage der Hunde und Hundehalter.

Verstärkung bei Dogscan!

Ali Boukllouâ 

Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie

Ali ist Dogscan als Gesellschafter beigetreten. Er führt unter anderem seine eigene Praxis für Präventionsmedizin in Düsseldorf PrevitcsOne. Jetzt ist er auch Teil von Dogscan und wertvolle Unterstützung. Er überwacht und begleitet uns in der Durchführung und berät in medizinischen Fragen. 

Er begleitet alle von uns positiv getesteten Personen im Nachgang. Wir freuen uns Ali im Team zu begrüßen. Mehr erfahrt ihr unter über uns.

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Aktuelle Fragen und Probleme:

Ethische Frage:

Was ist wenn die Sensitivität unserer Hunde so groß ist, dass auch schlummernde Krebszellen, welche niemals ausbrechen würden, angezeigt werden? Was wäre wenn das bei einer 16-jährigen Person passiert, die damit eine lebensverändernde Nachricht erhält?

Unsere Gedanken zu dieser Thematik sind folgende:

Es ist äußerst unwahrscheinlich, dass eine 16-jährige Person unsere Vorsorge durchführen wird. Normalerweise sind es Personen mit einer einschlägigen Vorgeschichte, wie zum Beispiel 20 Jahre Raucherfahrung, eine erbliche Vorbelastung oder ein berufliches Risiko. Das Risiko einer Falschdiagnose besteht immer, egal ob beim Arzt oder bei uns. Wir sind uns dieses Risikos bewusst und möchten sensibel und achtsam damit umgehen. Wenn unser anfänglicher Verdacht durch den Arzt nicht bestätigt wird, bitten wir Sie, nach einer gründlichen Untersuchung auf dessen Einschätzung zu vertrauen.

Zukünftiger Ausblick:

Unser Weg ist noch lang und voller Hindernisse. Unser Ziel ist es, jedem Menschen über die gesetzliche Krankenkasse unsere Vorsorge zu ermöglichen. Aktuell sind wir noch kein zugelassenes medizinisches Produkt und können unsere Zahlen nicht medizinisch validieren. Wir können medizinische Anerkennung nur durch wissenschaftliche Studien erlangen. Wir stehen vor der Herausforderung, unsere Methode in die MDR (Medical Device Regulation) bzw. die IVDR (In Vitro Diagnostic Medical Device Regulation) aufzunehmen. Dazu werden wir eine randomisierte Doppelblindstudie durchführen, ein Weg voller unbekannter Gewässer und regulatorischer Hürden, den wir jedoch nicht scheuen. Wir blicken gespannt in die Zukunft von Dogscan und Hunden in der Medizin.

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